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Neue Rubrik: Friedhofsg’schicht’n

2013-04-12 10.08.16

Werte Leser!

Wie Sie vielleicht mitbekommen haben, bin ich mit meiner kleinen Familie Anfang April, nach fast 11 Jahren in unserem kleinen Hexenhäuschen in meinem beschaulichen (aber manchmal auch bösartigem) Heimatdorf  in die (nächstgrößere) Nachbargemeinde gezogen.

Wie jeder Umzug, hat dies auch uns neue Nachbarn beschert. In unserem Fall besteht diese Nachbarschaft (neben einer netten, älteren Dame) aus der Dorfkirche und – sogar von zwei Seiten (sozusagen fast eingekesselt) aus dem örtlichen Friedhof.

Die Reaktionen darauf sind bzw. waren vielfältig. Von „Wie hältst Du den täglichen Anblick denn nur aus?“ bis hin zu: „Cool!“, „Gruselig“, „Geht gar nicht“ war alles dabei.

Eines kann ich aber bereits jetzt – nach knapp zwei Monaten in unserem neuen, chicen Zuhause – bereits sagen: Sie sind sehr ruhig und verträglich, meine neuen Nachbarn! 😉

Allerdings bleibt es nicht aus, dass man buchstäblich bei fast jedem Blick aus dem Fenster Neues entdeckt, kleine Geschichten wittert, oder unfreiwillig Zeuge von kleineren Anekdoten oder Grotesken wird.

Grund genug für mich, dieser ganzen Szenerie eine neue Rubrik zu widmen: Die Friedhofsg’schicht’n.

Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie dann und wann einen (wie ich hoffe) augenzwinkernden, aber dennoch würdevollen Blick hinter die Kulissen serviert bekommen.

Ich wohne übrigens gerne hier. Die Wohnung ist ein Traum mit all‘ ihren Dachbalken und -gauben und den schier unendlichen Dekorationsmöglichkeiten. Und meine ganz speziellen Nachbarn schrecken mich nicht. Im Gegenteil. Seit dem viel zu frühen Tod meiner geliebten Mama im vergangenen Sommer habe ich schmerzlich erfahren müssen, dass der Tod zum Leben gehört, und somit haben Friedhöfe zumindest für mich ihren Schrecken verloren.

Freuen Sie sich deshalb einfach mit mir auf und an den neuesten „Friedhofsg’schich’tn“. So ein Friedhof kann nämlich sehr viel erzählen…auch und gerade über die Lebenden 😉

herzliche grüße,

ihre

textinette

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textinette liest… „Ein plötzlicher Todesfall“ von J. K. Rowling

Eigentlich wollte ich das nicht lesen. Völlig voreingenommen dachte ich, dass nach Harry Potter nichts mehr kommen kann. Dass ich mir das Buch dann doch gekauft, und seit gestern auch fertig gelesen habe, lag einzig und alleine an meiner unbändigen Neugierde. Wie schreibt eine Rowling, wenn es einmal NICHT um den berühmt-berüchtigten Zauberer geht?

Der Rest ist schnell erzählt: Gewohnt gekonnt und stilsicher (aber ohne nennenswerte stilistische Überraschungen) laviert sich Rowling durch ihren 575 Seiten starken Roman. Trotz diverser politischer Verwicklungen liest sich das Werk leicht und flüssig. Einzig das Voyeurmoment hat mich bis zum Ende durchhalten lassen. Ich wollte einfach wissen, wie es bei den verschiedenen Familien und Personen der Handlung weitergeht. Allerdings in der Hoffnung, dass nicht alles so vorhersehbar sein würde, wie befürchtet (und nach weiterem Lesen auch bestätigt).

Alleine das Ende hat überrascht (und auch schockiert).

Fazit: Kann man lesen, muss man aber nicht. „Ein plötzlicher Todesfall“ von J. K. Rowling ist sicher kein Buch, das ich ein zweites Mal lesen werde.

 

Von übergewichtigen Bienen, einer armen Kleinen Hexe und einer entzürnten textinette

Geschätzter Leser (geschätzte Leserin, geschätztes Leserdings…oder wie auch immer)!

Ich weiß nicht, wie es Ihnen geht, aber dieser „political correctness“-Wahn, der zur Zeit zu Überarbeitungen gerade im Kinderbuchsektor führt, macht mich wahnsinnig! Wieso, frage ich mich, muss ein Kinderbuch wie „Die Kleine Hexe“ überarbeitet werden, damit solche Wörter wie „Negerlein“ ein für alle mal aus den Zeilen verschwinden? Warum zur Hölle muss man Texte, Bücher, Filme, etc. die längst Kultstatus erlangt haben (u.a. auch Pippi Langstrumpf), derart „beschneiden“?

Weil sich „Personen von sehr dunkler Hautfarbe“ darüber beschwert haben? Wohl kaum. Allenfalls reagieren diese Menschen irritiert bis verärgert auf die Tatsache, dass man sie gerade mittels dieser „Überarbeitungen“ in den Fokus der Medien stellt, sowie so erst ihre „Andersartigkeit“ (im besten Sinne und hier wirklich in Anführungszeichen zu verstehen) herausarbeitet.

Ein schwieriges Thema, finden Sie? Nun, da gebe ich Ihnen recht. Meine Meinung hierzu ist allerdings, dass in solchen Fällen (also gerade bei Klassikern der Kinderliteratur) die schriftstellerische Authentizität vor der sprachlichen Weiterentwicklung kommt. Bin ich deshalb rassistisch? Nein, bin ich nicht! Ich bin nach wie vor und schon immer gegen rechte Hetzpropaganda, rechtes Gedankengut und rechtsgerichtete Handlungen und Vergehen an wem auch immer. Egal ob schwarz, weiß, alt, jung, behindert, oder nicht behindert (oder muss ich jetzt „gesundheitlich eingeschränkt“ schreiben?)

Warum aber tun das immer mehr Kinderbuchverlage? Liegt es an unserem berühmt-berüchtigten „Deutschenkomplex“, der uns immer wieder Angst haben lässt, politisch unkorrekt zu sein, gerade in Hinblick auf unsere Vergangenheit? Hat es Profitgründe? Und nicht zuletzt: Sind die Medien schuld daran?

Ja, sie sind. Zumindest meiner Meinung nach. Das fängt bei den Klassikern der deutschen Kinderliteratur an, und hört bei einer neuerdings magersüchtig anmutenden (3D-) Biene Maja noch längst nicht auf. Auf den Plan gerufen durch sog. „Pädagogen“ und „Psychologen“ berichtet man allerorten und medienübergreifend darüber, dass die Schlankheitskur der Biene Maja (nebst Willi) zwingend notwendig war, da ansonsten unser Nachwuchs auf alle Fälle im Verlauf gravierende Gewichtsprobleme bekommen wird. Geht’s noch?!? Wenn unsere Kinder Übergewicht haben, dann hat das vielfältige Gründe. Nicht zuletzt KANN es vielleicht und in einigen Fällen (ich nehme mich selbst da nicht aus), am Verhalten der Eltern (!), an der Erziehung und an eingeschliffenen Verhaltensmustern zuhause liegen. Und ich weigere mich einfach, meine Verantwortung als Mutter (in der Schweiz heißt das jetzt übrigens politisch korrekt einfach nur „als Eltern“) auf eine kleine, freche, schlaue Biene abzuwälzen, die es so seit mehr als 35 Jahren gibt und deren Geschichten jetzt vermutlich nur noch halb so witzig, dafür aber „pädagogisch wertvoll“ und „politisch korrekt“ sein werden!

(Außerdem stelle man sich einmal vor, wie langweilig es wohl werden wird, wenn der gefräßige Willi nicht ständig herumnörgelt, weil er schon wieder Hunger hat, oder zu faul und langsam ist, weil er sich wieder mal den Bauch bis zum Anschlag voll geschlagen hat. Oh. Halt. Ich schreibe besser nichts mehr, sonst werde ich noch wegen Diskriminierung althergebrachter und erfolgreicher Comicfiguren angeklagt. 😉  )

Liebe Kinderbuchverlage, liebe Fernsehmacher, glaubt Ihr im Ernst, unsere Kinder werden zu Rassisten, nur weil sie in Büchern wie die Kleine Hexe das Wort „Neger“ lesen müssen? Oder meint Ihr wirklich, dass unser Nachwuchs bei regelmäßigem Konsum der (ursprünglichen) „Biene-Maja“-Folgen fett und lethargisch wird? Ich bin mir sehr sicher, dass Menschen, die eine dunklere Hautfarbe als der gemeine „Otto Normaldeutsche“ haben es ehr verzeihen, wenn sie in Kinderbuchklassikern das Wort „Neger“ lesen, als wenn sie im wahren Leben verfolgt, denunziert, bedroht, verletzt oder sogar getötet werden. Ich glaube, sie haben (was solche Worte angeht) mehr Humor und Nachsicht, als Ihr (denkt)!!!

Und: Rechtsradikalismus und juveniles Übergewicht muss man anders bekämpfen, weil die Ursachen woanders liegen!

Empörte Grüße,

textinette

P.S. Solche und andere Fälle von (meines Erachtens nach) blindem Aktionismus gibt es natürlich nicht nur hier in Deutschland. Die Ukraine erwägt nun, die erfolgreiche Comicserie „Spongebob Schwammkopf“ zu verbieten, weil der gelbe Schwamm in seinem Ananas-Haus angeblich maßgeblich dazu beiträgt, dass ukrainische Kinder und Jugendliche homosexuell werden …

 
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Verfasst von - Mai 10, 2013 in Standpunkt

 

Otto…find ich…gut?!?

Sogenannte „Shitstorms“ (also eine Art Massenunmutsäußerung in der großen, bunten, weiten Welt des Social-Media, in dessen Verlauf eine sachliche Diskussion meist nicht mehr möglich ist) sind derzeit wohl groß in Mode.

Eine besonders harte Welle hat jetzt das Versandhaus „Otto“ getroffen. Stein des Anstoßes ist ein T-Shirt für Mädchen mit der Aufschrift: „In Mathe bin ich Deko“, angeboten von otto.de.

T-Shirts mit (mehr oder weniger) lustigen und originellen, bisweilen aber auch mit geschmacklosen Sprüchen gibt es schon sehr, sehr lange. Soweit also nichts Neues, meinen Sie? Schon richtig.

So wirklich neu ist aber hingegen das, was in diesen Stunden auf der Facebook-Seite von Otto.de vor sich geht. Da melden sich hunderte entrüstete Menschen zu Wort, die von Otto u.a. einen sofortigen Rückruf seiner oben genannten T-Shirts verlangt, es werden wüste Beschimpfungen gepostet, und der Grundtenor der „Anti-Ottos“ ist (getreu dem neu errichteten Grundsatz: „Hauptsache DAGEGEN“): „Ihr versaut uns mit  Euren T-Shirts unseren Nachwuchs“.

Das findet unter anderem auch die Piratenpartei, Kreisverband Ulm. Hier wird das T-Shirt sogar zum Politikum, incl. eines  „offenen“ Briefes  an den Ottoversand.

Da sollen auf einmal junge bis jüngste Mädchen von klein auf gebrandmarkt sein, wenn sie so ein T-Shirt tragen. Damit nicht genug, die Vereinigung rabeneltern.org, welche nach eigenem Bekunden mit Ammenmärchen aufräumen wollen und an engagierte, emanzipierte Eltern gerne sachlich richtige Infos in punkto Kindeserziehung, Stillen, Babypflege und Co. weitergeben wollen, ereifern sich folgendermaßen: „Absolut unterirdisch. Erst prägt man mit so was und bringt Mädchen die entsprechende Haltung entgegen, und dann heißt es, Mädchen können einfach kein Mathe. Unfassbar.“ (Quelle: https://www.facebook.com/Otto?app_data=ev_cl%3D13ba43fc14cb2ab81dcbf645916c4923&ref=ts&fref=ts) .

Ist das wirklich Euer Ernst, liebe Macher von rabeneltern.org? Jetzt ist also ein T-Shirt (!) schuld, dass ein Mädchen sich dermaßen in eine durch eben dieses T-Shirt „aufgezwungene“ Rolle hineingedrängt fühlt, dass es automatisch – nur weil es dieses T-Shirt gibt – in Mathe eine Niete ist oder gar wird?!?

Jetzt macht aber mal einen Punkt!!! Ihr, die Ihr Euch doch selbst als „emanzipierte Eltern“ versteht, ist Euch eigentlich nicht bewusst, dass „Elternemanzipation“ niemals so weit gehen darf, dass man die Verantwortung für seine Kinder auf andere und anderes abwälzen darf? Glaubt Ihr im Ernst, ihr könnt dem Otto-Versand „Sexismus“ vorwerfen? „Sexismus“ ist ein sensibles Thema, und Ihr sorgt mit Euren Statements nicht gerade für mehr Nachhaltigkeit und Ernsthaftigkeit, wenn es darum geht, (echten) Sexismus zu vereiteln.

Aber nicht nur das. Wenn Ihr der Meinung seid, dass ein Mädchen durch dieses T-Shirt von vornherein als „Mathe-Niete“ gebrandmarkt ist, dann müsste das doch in der Konsequenz auch bedeuten, dass alle Mathe-Probleme von allen Schüler(innen) dieser Welt ein Problem von gestern sind. Sie müssen sich nur alle ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Ich bin ein Mathe-Genie“ kaufen, und es hagelt ausschließlich Einsen. 😉

Ihr seht, ich kann Euch und Eurer Statement nicht ganz ernst nehmen. Kennt ihr den alten (aber weisen) Spruch, auch mal „die Kirch‘ im Dorf“  zu lassen?

Es entsetzt mich, dass die heutige Gesellschaft nur allzu schnell vorne dabei ist, wenn es darum geht, ANDERE für evtl. Defizite der eigenen Sprösslinge verantwortlich zu machen.

Die Verantwortung für unsere Kinder und deren Wohl  liegt immer noch und nach wie vor (und da bin ich durchaus „spießig“) in der Hauptsache  in unseren (Eltern-)Händen, und nicht im Kompetenzbereich eines Versandhandels!!!! Denkt mal drüber nach…

Empörte Grüße,

textinette

 
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Verfasst von - März 7, 2013 in Standpunkt

 

Fast Nachd…. in Frangn

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Helau, Grüß Gott und Guten A….ähhh…wadd. Falsch. Numll:

Liebe Läser,

höm se gesdern a die Faschingssidzung da geguggd? In däm Veidshöchheim da? Ja? Und? Wie had’s Ihne nacha gfallä? 

Ich muss ehrlich sach, ich bin so a bissele weng zwigschbaldn. Was mir zuallererschd uffgfalle is, war die im Vergleich zu dere annere Jahre unbrofessionelle Kamaraführung,  oder wie mer des nennt. Da sin Läud durchs Bild gelaffe, es had gewaggld und geruggld, sachd e mal, Ihr da in Veitzöchä? Had Euer Uffnahmeleidung gewechsld, odda was war n da los? Odda vielleichd hat der Oddi, der Schmelzer, der Oddi Regie gführd? Bei dem wess mer ja nie.. Der is so gagga und sei sogenannde Witz‘ so flach, dass es no nid a mal mehr lusdich is. 

Und dann dar Sidzungspräsidend, dar Göger’s Bernd. Ach näh, Händel hesst er. Wissd’er, ich moch den ja eichendlich scho, und der had sei‘ Sach‘ ja eichendlich a Glasse gemachd, aber höbt ihr gemergd, wie dar rumgschdoddert had, und sich verschbrochn had? Wier’er ganze Sadzdeile verschluggd had, und wie verwaschn sei Sprach‘ manchsmal woar? Gäll, des is‘ Euch a uffgfalle?! Sachemal, Bernd! Wos wor’n da los mid Dir? Was? Gribbe? Wigg Medinaid genumme? Ahhhh sooooou…ja näh, is‘ glar… des…äh…. naja. Lass mer des. Näxtes Joar glabbt’s widda besser, und soooo schlimm war’s ja jetzt a widda ned. Mach‘ Dir kee Sorche, is‘ fasd gar ned uffgfalle, und als Sidzungspräsidend bist so oder so glasse!  😉

Wen ich ja arch gern seh‘ is‘ die klee Amanda da. Wissd ja, die Bubbe da, wo dar Würzburcher Bauchrednerenderdähneralleinunderhalder immer dabei had. Weil er sich warscheinli alleee ned uff die Bühne draud, oder so irchendwas. Da, der Dings…der Biärr Ruby da. Die zwee sind subba, gäll nid? Ich mooch die ja so. Und es war a widda zuggersüß, des muss mer sach. Aber vielleichd solld der Biärr sei‘ Finger lieber von so „Rosenberg-Nummern“ lass? Der had mir fei sooo leid gedahn, wier är einfach nid neikomme is in des Lied, und am Anfang keen Don gedroffn had. Aber simmer mal ehrlich? Wer von uns alde, frängische Kriddler koa vo sich behaubd, dass er Bauchredn UND dabei a noch sing‘ kann? Äiwä! Känner!!! Und deshalb is es a sch…öööö egal, ob’s a weng schief war, odda nid: Respegd! Hud ab und: Weida so! ♥

Wo’s mer allerdings nid egal is‘ ob’s schief is oder nid, is bei dere unsächliche „Baroodies“, oder wie die hässe. Wissd’er, ich war sooo froh, dass die Gebrüder Narr vor ä baar Jahr‘ endlich ihr verschdaubde Hüd genumme höm, hob damals noch leichdsinnicherweis‘ gedachd: „DIE simmer los“, aber näh, der Gold’s Bruno, der gibd so schnell nid uff. Häd mer eichendlich glar sei müss, so gärn, wie der sich selber redn UND leider a noch singen hörd. Und da scheind’s ihm a nix auszumachn, wenn er sich an zu schwieriche Nummern draud (noch dazu mid bladdn, sinnlosen, zusammengschusterdn Dextn), sich a Mädle da mid nuffstelld, die nid schö‘ singd, dafür aber laud, und immer noch meend, er könnd was reiss‘. Naja. Wem’s gfälld. Mir hald ewe nid. Und bei so an Fölledon, oder wie mer des schimpfd, muss mer sich hald a Griddig gfall‘ las. So iss des hald emal, Bruno! Nix für ungut! 

Über dan Peder Kuhn brauch‘ mer uns nid unnerhald. Der stehd, wie jed’s Joar, für Gwalidäd, Anschbruch, gschliffenes Word und gehobenere Unnerhaldung. Chapeau!

Richdich bös‘ worre bin ich ja beim Uffdridd von meinerer geliebdn „Aldneihauser Feierwehrkabell’n“. Wissd er ja, die Qualidädsmusiger, die wirglich richdich was uff der Bladde ham. Da wadd ich immer scho‘ den ganze‘ Oawäd (Abend) drauf, und was bassierd gestern? Unnerbroche worn sinn se. Von so e bar grachmachende, guggemusigenden, dalendfreien Grawallbrüder aus Erlabrunn. Etz‘ amal ehrlich, Ihr Fasdnachder in Frangn: Had des sei müss? Ich mee gud, des war gud gemehnt, also dar „Gechnschlach“ vo‘ der „Frängischn Frond“. Aber gud gemehnt is hald nid immer a gud, in däm Fall sogar dodal schlächd. Hölzerne Dialoche (ich sach‘ nur: „Wehe, wenn a Frange versuchd, Hochdäudsch zu schbrechn“), Mussig zum Davooläff, und alles in allem ehr so wie „gewölld und nid gekönnd“. Ich däd sach: Lassd die Erlabrunner im Fasching ihr Arwäd (Arbeit) mach, die basse subba zu jedem Faschingszuch und so, aber bidde, bidde: Hold die nimmer auf Euer Bühne! Bidde nid!

Dageche warä die Uffdridde vom Heißmann und vom Rassau ja rechlrechd e Erholung, gäll nid? Mer moch si hald, die Zwäh. Sinn ja a scho so lang dabei. Mal sinn se e weng besser, mal a weng schlechder, aber miss‘ möchd mer si nimmer, odda? Gud, der Obama war als Jim Knopf vergleid‘ (odda war des umgekehrd?), und der wohnd a ned in Ameriga, sondern uff erer Insl mid zwäh Berchn (ach nä, des war ja die Frau Mergl), aber schmunzl mussd mer uff jedn Fall widda. Odda nid?

Wissd er, wenn ich des Joar ganz starg gfunne hab? Den Müller’sch Michl. Glar, lusdich is‘ der scho‘ immer, aber gestern had er meinerer Meinung noach, den besdn Uffdridd seid langem abgelieferd. Der Homöbbbbbadie (oder wie des hesst) sei Dang! 😉

So. Etz‘ will ich sie aber nimmer weider langweil‘ mid meinerer Ausführungä zu dam gestdriche Oawed (Abend), ich will mich a nid weider damit uffhald, Midleid mid dam änne Gaddämädle zu ham, die vom Arm vo ihr’m Danzbaddner gfalle is‘, ich muss nämlich etz‘ dringend noch mei Wäsch‘ uffhäng‘ (droggned ja alles so schlächd bei dam Wedder), und mei‘ Schandschnäbäle (Maul will i nid schreib) noch a wenig wetz.

Nur eees noch: Frangn brauchd bidde, bidde känn Dadord (damid blamier‘ mer uns nur). Frangn braucht „Fastnacht in Franken“. Hud ab, was des Frangn da jeds Joahr uff die Beeh ställd. Viele, viele häzzliche Dank!

Euer

dexdinedde

 

 
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Verfasst von - Februar 2, 2013 in Daily-Think

 

Verletzungen

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Nicht die falschen Menschen in unserem Leben sind es, die uns verletzen.

Wir verletzen uns selbst, weil wir ihnen dort einen Platz geben.

(© Susanne Ollmert)

 
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Verfasst von - Januar 22, 2013 in Uncategorized

 

textinette’s Weihnachtsgrüße

DCF 1.0

Du kannst darüber weinen,
dass sie gegangen ist,
oder du kannst lächeln,
weil sie gelebt hat.
Du kannst deine Augen schließen
und beten, dass sie wieder kommt,
oder du kannst sie öffnen und sehen,
was sie zurückgelassen hat.
Dein Herz kann leer sein,
weil du sie nicht sehen kannst,
oder es kann voll der Liebe sein,
die sie für dich und andere hatte.
Du kannst sie im Herzen tragen,
und sie in dir weiterleben lassen.
Du kannst weinen und ganz leer sein,
oder du kannst tun, was sie von dir wollte,
dass du lächelst, deine Augen öffnest,
Liebe gibst und weitergehst.

(Unbekannt)

Und genau das versuchen wir. Besonders jetzt, an Weihnachten…

Allen meinen Freunden, Bekannten und treuen Lesern wünsche ich von Herzen ein friedvolles, frohes Weihnachtsfest mit vielen behaglichen Stunden voller Wärme!

 
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Verfasst von - Dezember 23, 2012 in Uncategorized