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Archiv der Kategorie: Uncategorized

Abstinencia und Killerfrosch – Hetzjagd über die Ostsee in finaler Produktion.

Herrlich! Endlich sind sie fertig, die ersten Cover der Publikationen des Waldhardt Verlages. Das Cover zu ABSTINENCIA liegt mir naturgemäß sehr am Herzen – und ich bin stolz und froh, dass es so toll geworden ist!

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Aktuelles aus dem Waldhardt Verlag

News…News…News…News…News…News…News…News…News…News…News…

Waldhardt Verlag

Rocky moutain at sunset - Slovakia

Einige von uns sind zurzeit erkrankt. Aber das hindert uns natürlich nicht daran, nach Programm fortzufahren.

Einige der Werke befinden sich nun bereits im Lektoratsprozess oder haben diesen schon durchlaufen. Weitere werden folgen. Das ist immer eine spannende Zeit, nicht nur für die Autoren.

Mit den Covern haben wir auch schon angefangen. Die Bücher nehmen so erheblich mehr Gestalt an. Ich kann es kaum noch erwarten, endlich ein gedrucktes Buch aus dem Verlag in den Händen zu halten. Aber bis dahin wird noch etwas Zeit vergehen.

Alles optimal nach meinen Ansprüchen unter einen Hut zu bekommen ist oft gar nicht so einfach, wie man sich das vorstellt. Ich habe ja auch noch eine Agentur zu betreuen, die das Geld für den Verlag überhaupt erst erwirtschaftet.

Da ich weder Lektorin noch Korrektorin bin, treibt mir jede Rechnung die ich von den Lektoren bekomme ein paar Tränen in die Augen. Aber das…

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Verfasst von - Februar 16, 2015 in Uncategorized

 

Verletzungen

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Nicht die falschen Menschen in unserem Leben sind es, die uns verletzen.

Wir verletzen uns selbst, weil wir ihnen dort einen Platz geben.

(© Susanne Ollmert)

 
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Verfasst von - Januar 22, 2013 in Uncategorized

 

textinette’s Weihnachtsgrüße

DCF 1.0

Du kannst darüber weinen,
dass sie gegangen ist,
oder du kannst lächeln,
weil sie gelebt hat.
Du kannst deine Augen schließen
und beten, dass sie wieder kommt,
oder du kannst sie öffnen und sehen,
was sie zurückgelassen hat.
Dein Herz kann leer sein,
weil du sie nicht sehen kannst,
oder es kann voll der Liebe sein,
die sie für dich und andere hatte.
Du kannst sie im Herzen tragen,
und sie in dir weiterleben lassen.
Du kannst weinen und ganz leer sein,
oder du kannst tun, was sie von dir wollte,
dass du lächelst, deine Augen öffnest,
Liebe gibst und weitergehst.

(Unbekannt)

Und genau das versuchen wir. Besonders jetzt, an Weihnachten…

Allen meinen Freunden, Bekannten und treuen Lesern wünsche ich von Herzen ein friedvolles, frohes Weihnachtsfest mit vielen behaglichen Stunden voller Wärme!

 
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Verfasst von - Dezember 23, 2012 in Uncategorized

 

Die Aufbewahrungsbox.. Oder: Gib‘ nicht auf

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Als meine Mama gerade erst ein paar Tage gestorben war, träumte ich während einer der vielen schlafarmen Nächte von Uli. Uli und ich haben uns einmal sehr geliebt, und was von dieser Liebe übrig blieb – vor allen Dingen Liebesbriefe und mühselig auf dem PC abgetippte SMS – passt in eine mittelgroße Aufbewahrungsbox, deren Inhalt ich seit zehn Jahren nicht mehr angerührt habe. Außer, dass ich Kindergartengemälde meines Sohnes, Glückwunschkarten und ähnliche Dinge, einfach obenauf packte. Die Bekundungen dieser oben beschriebenen, einstigen Liebe sanken also auf den Grund der Box, und ich verschwendete eigentlich nie mehr einen Gedanken daran.

Als ich am Morgen nach meinem Uli-Traum erwachte, wunderte ich mich ein paar Sekunden lang darüber, warum ich ausgerechnet jetzt und vor allen Dingen nach so vielen Jahren von ihm geträumt habe, damit aber war das Thema für mich abgehakt.
Bis ich am nächsten Morgen feststellte, dass ich den gleichen Traum der vergangenen Nacht in dieser Nacht wieder gehabt hatte. Nun war ich schon etwas verwunderter und die Gedanken kreisten über den Tag verteilt immer einmal wieder um diese zwei Nächte, in denen ich nach Jahren der Trennung von ihm geträumt hatte.

Als ich – wieder einen Morgen später – mit dem gleichen Traum erwachte, war mir irgendwie mulmig zumute.
Und ich fand, dass es Zeit war, diese jahrelang unberührte Kiste aus dem Regal zu ziehen und die stummen Zeugen dieser Zuneigung zwischen Uli und mir einmal wieder in Augenschein zu nehmen.

So saß ich dann, zwischen viel DIN-A-4 Papier, unzähligen Liebesbriefen und den oben erwähnten anderen Kostbarkeiten und las mich durch so manchen Brief, lächelte über so manches wildes Gekritzel meines damals noch kleinen Sohnes, und wollte die Kiste schon wieder wegpacken (ohne zu irgendeiner Erkenntnis gelangt zu sein, warum ich jetzt die dritte Nacht in Folge von Uli geträumt hatte), als ein Briefkuvert mit der Schrift meiner Mutter aus den unzähligen Briefbögen fiel.
Beschriftet war er nur mit „Für Susie“.

Im Kuvert steckte ein Brief, in dem mir meine Mutter 2009 für meinen beruflichen Wiedereinstieg nach längerer Erkrankung auf ihre liebevolle Art Glück gewünscht hat. Und ein Gedicht. Ein Gedicht, dem ich damals (2009) noch keine große Bedeutung beimaß, das mich aber jetzt sehr tief berührte.

Plötzlich WUSSTE ich, warum ich drei Nächte in Folge von Uli geträumt hatte! Ich SOLLTE in diese Kiste schauen, und ich SOLLTE diesen Brief finden.
Ja, ich weiß, die Kritiker unter Ihnen werden jetzt denken, dass man sich in der ersten, akuten Trauerphase gerne mal etwas „zusammenfantasiert“, schön redet, „einbildet“, damit der Schmerz nicht so übermächtig ist. Bitte sehr, es steht jedem Leser frei, sich darüber eine Meinung zu bilden, ich aber bin davon ÜBERZEUGT, dass ich diesen Brief und v.a. dieses Gedicht habe finden SOLLEN. Und zwar genau zu diesem Zeitpunkt.

Es hängt jetzt, wie auf dem Foto oben vielleicht ein wenig zu erkennen, im Original an meiner Pinnwand über meinem Schreibtisch. Dort sitze ich oft am Tag und nicht selten laufen mir die Tränen die Wangen hinunter.
Und immer dann, wenn ich denke, dass alles über mich hereinbricht, fällt mein Blick auf diese Zeilen, und ich weiß es jedes Mal wieder neu:

Das ist das Vermächtnis meiner Mama….Und sie hat mir dieses Gedicht genau zum richtigen Zeitpunkt „geschickt“:

Gib nicht auf

Wenn etwas nicht klappt, was manchmal passiert

wenn der Weg den du gehst, nur bergab zu führen scheint,

wenn du wenig Geld, aber viele Schulden hast

und du gern lächeln würdest, aber seufzen musst,

wenn die Fürsorge für andere dich niederdrückt,

dann ruh dich aus, wenn du musst, aber gib nicht auf.

Das Leben kann seltsame Wendungen nehmen,

wie jeder von uns zuweilen erfährt

und mancher Misserfolg wandelt sich

und wird zum Erfolg, wenn du weitermachst,

deshalb gib selbst bei langsamen Fortschritten nicht auf

denn schon beim nächsten Schritt kann’s dir gelingen.

Oft ist das Ziel näher,

als der Schwache, Zaudernde glaubt,

oft gibt der Kämpfer auf,

obwohl er den Sieg hätte erringen können.

Und wenn es dann Nacht ist, begreift er zu spät,

wie nah er der goldenen Krone war.

Erfolg ist die Kehrseite des Misserfolgs –

der Silberstreifen hinter den Wolken des Zweifels –

und du weißt nie, wie nah du ihm bist,

vielleicht kannst du ihn greifen  und meinst,

er wäre weit weg;

Wenn es dich also am schwersten trifft

und alles ganz entsetzlich erscheint,

dann halte durch – und gib nicht auf.

(Unbekannt)

Bei den letzten drei Zeilen – wann immer ich sie lese, oder sie mir leise vorsage – ist es fast so, als würde meine Mama sie mir vorlesen.

Es ist mir egal, was Außenstehende über meine kleine Geschichte hier denken:
Für mich steht fest, dass mir meine Mama dieses Gedicht quasi ein zweites Mal geschenkt hat. Und ich wünsche vor allen Dingen meiner Familie, meinem Sohn, meinem Vater, dass sie durch irgendetwas, was Mama hinterlassen hat, ähnlich gestärkt, ein wenig beruhigt und getröstet werden, und dass sie immer wieder ein Stückchen neuen Mut bekommen.

 
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Verfasst von - Dezember 19, 2012 in Uncategorized

 

Der Marienkäfer

Als wir Ende April 2012 erfahren haben, dass meine Mama schwer krank ist, stand mein Sohn – wie er mir später erzählte – vor seiner Schule, und schickte ein Stoßgebet gen Himmel, dass man uns beistehen solle, und natürlich, dass seine Oma wieder gesund werden solle. Und er bat um ein kleines „Zeichen von oben“, dass man ihn dort verstanden hat. Als er sich direkt danach etwas umsah, entdeckte er neben sich einen kleinen Marienkäfer, und war irgendwie sofort „getröstet“. Als er mir das später am Nachmittag erzählte, glaubte ich noch an das in solchen Situationen wohl normale „an die kleinste Hoffnung klammern“.

Ein paar Tage später brachte meine schwer kranke Mutter meine Oma noch ein letztes Mal in die Kirche zum werktäglichen Gottesdienst. Und vor ihrer Nase – wie Mama mir später erzählte – ließ sich ein kleiner Marienkäfer nieder, der den ganzen Gottesdienst über in ihrer Nähe blieb.

Das Gleiche erlebte auch mein Sohn ein paar Tage später, als er ebenfalls in der Kirche war.

Wiederum kurze Zeit später – meine Mama lag wieder einmal in der Klinik – ging ich sie am frühen Nachmittag besuchen. Die Sonne schien, es war warm, und es wehte ein leiser Wind. Als ich so an ihrem Bett saß merkte ich, dass mich etwas im Nacken kitzelte. Minutenlang maß ich dem keine Bedeutung bei, ignorierte das Kitzeln – schließlich war meine Mama wichtiger. Als ich – ehr aus einem Reflex heraus – dann doch an meinen Nacken griff, merkte ich, dass dort etwas krabbelte. Ich nahm das „Etwas“ in die Hand und es war – ein Marienkäfer.. Dieser kleine Kerl blieb bei Mama im Zimmer, bis sie zwei Tage später entlassen wurde.

Etwa ein bis zwei Wochen später – meine Mama hatte gerade eine stundenlange, lebensgefährliche Operation hinter sich gebracht – erzählte sie mir, dass seit drei Tagen, immer wenn sie von ihrem Klinikbett aus aus dem Fenster sah, ein Marienkäfer vor ihrem Fenster seine Kreise zog. Mama’s Krankenzimmer befand sich im 3. Stock einer Klinik mitten in Würzburg…

Spätestens seit diesem Zeitpunkt war der Marienkäfer zu UNSEREM Symbol auf diesem harten Weg geworden. Allerdings dachten wir noch eine sehr lange Zeit ehr an ein Zeichen der Hoffnung..

Ein einziges Mal noch ist mir so ein kleiner Kerl nochmals begegnet. Nämlich dann, als ich das tat, was meiner Mama immer so sehr wichtig war: Als ich mein Häuschen für die alljährliche Fronleichnamsprozession im Dorf festlich schmückte.

Danach ist uns erst einmal kein Marienkäfer mehr begegnet, so sehr wir auch nach ihm (oder seinen Kollegen) Ausschau hielten.

Als klar war, dass bei meiner Mutter wieder keine Chemotherapie gemacht werden kann, weil sie einfach viel zu schwach und krank war, hat sie die Entscheidung getroffen, sich auf die Palliativstation des Juliusspitals in Würzburg verlegen zu lassen. Die leise, kleine Hoffnung (die eigentlich gar keine mehr war) im Gepäck, dass man sie dort noch einmal „aufpäppeln“ können wird.

Bei meinem ersten Besuch auf der Palliativstation, und nach einem vernichtenden, niederschmetternden Gespräch mit Mama’s Arzt, betrat ich zum ersten Mal ihr Zimmer dort. Ich konnte nicht lange bei ihr sein, weil ihr unsere Besuche leider viel zu anstrengend waren, sie zu diesem Zeitpunkt nur noch geschlafen hat. In den kurzen Wachphasen konnte man spüren, wie ihr selbige das letzte bisschen Kraft raubten..

Mit Tränen in den Augen verließ ich an diesem Tag ihr Zimmer, schloss die Türe von außen, und mein Blick fiel auf das Türschild ihres „letzten Zuhauses“. Mir war beim Durchlaufen der Station schon aufgefallen, dass auf jedem Schild liebevoll kleine, frohe Bildchen geklebt waren: Blumen, Bienen, Sterne, usw.

DAS hier war das Türschild meiner Mama:

War der Marienkäfer anfangs für uns noch ehr ein Hoffnungssymbol, war uns doch zum Ende hin klar, es ist ehr ein Zeichen, wohin die Reise wirklich geht…

Und ich bin mir sehr, sehr sicher: Als meine Mama am letzten Sonntag Vormittag gestorben ist, hat ein Marienkäfer sie auf ihrer letzten Reise begleitet.

Liebe Mama – Du warst die beste Mama, die man haben kann! Ich bin dir so sehr dankbar für alles, was Du für mich und meine Kinder getan hast, auch, wenn es öfter mal „gekracht“ hat zwischen uns beiden. Ich hoffe so sehr, dass es Dir – da, wo Du jetzt bist – gut geht, Du Deinen Frieden gefunden hast. Pass‘ ein wenig auf uns auf, ja? Ich hab‘ Dich lieb! Für immer und immer…

 
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Verfasst von - Juli 15, 2012 in Uncategorized

 

2012…

„Hänge nicht an Dingen, die schon lange verloren sind. Klammere dich nicht an Menschen, die dir nicht gut tun.Gib Leuten keine tausend Chancen, wenn du merkst, dass sie nicht einmal die erste verdient haben.Zähle keine Feinde zu deinen Freunden. Gib auf, wenn du merkst , es hat keinen Sinn. Such dir jemanden, mit dem du die Sterne nicht nur studieren, sondern auch greifen kannst. Lerne, dass die richtigen Menschen dir nicht nur den kleinen Finger, sondern die ganze Hand reichen. Gib den Menschen auf, der nicht merkt, wie sehr du ihn brauchst. Lerne im Leben, dass es das Wichtigste ist, sich wohl zu fühlen und nicht an die Menschen zu denken, die es nicht wert sind.“
(Gelesen auf der Pinnwand meiner lieben Facebook-Bekannten Michaela M., ich hoffe, ich darf es zitieren)
 
 
In diesem Sinne:
Allen Lesern, Freunden und Bekannten ein fröhliches, buntes, erkenntnisreiches und gesundes Jahr 2012.
Auf einen guten Anfang!
 
Ihre/Eure
textinette
 
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Verfasst von - Dezember 31, 2011 in Uncategorized