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Archiv der Kategorie: textinette schreibt…

Wenn ich doch

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Wenn ich doch,
einmal noch,
mit dir reden könnte.
Wenn du doch,
einmal noch,
mich in die Arme nähmst.
Wenn wir doch,
einmal noch,
zusammen lachen täten.
Was wär‘ ich doch,
einmal noch,
getröstet und glückselig.
(Susanne H. Ollmert)
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Noch ’n Buch.

Werte Leserinnen, werte Leser!

Ich sitze hier an meinem Schreibtisch, nage an meiner Unterlippe und überlege, wie ich Ihnen (und mir selbst) begründen kann, warum ich jetzt auch ein Buch schreibe.

Mein Buch, sollte das Manuskript wirklich zum gedruckten Werk werden (wofür die Weichen bereits positiv gestellt sind, also ist die Bezeichnung „Buch“ nicht aus der Luft gegriffen), wird eines von vielen sein, wenn es 2015 erscheint. Mein Name wird in den endlos langen Listen der Newcomer verschwinden. Vielleicht werde ich eine klitzekleine Lesung machen dürfen. Vielleicht aber auch nicht.

All‘ das hat mich natürlich zu Anfang nicht davon abgehalten, von riiiiesigen Bücherstapeln zu träumen, die sich neben mir auftürmen, während ich mein Werk für die Massen signiere. Oder von mir im Business-Outfit, mit Zahnpastalächeln, meinen Thriller munter in die Kameras haltend.

Ich glaube, eine ähnliche „Vision“ wie diese hatten alle Menschen, die beschlossen, mit ihrem (mehr oder weniger ausgeprägten) Schreibtalent an die Öffentlichkeit zu gehen. Nein? Oh doch! Wer das Gegenteil behauptet, den bezichtige ich jetzt einmal ganz frech der Lüge.

Dieser „Traum vom Fliegen“ hat sich bei mir aber sehr schnell erledigt. Einerseits deshalb, weil ich (jetzt, da ich nicht nur für die berühmt-berüchtigte Schublade schreibe) schnell gemerkt habe, dass Schreiben richtig harte Arbeit sein kann. Zum anderen, weil ich mich mit vielen, vielen Kollegen und Kolleginnen austauschen konnte, welche mir offen und ehrlich zeigten, wie es wirklich sein kann, und wie viele Fehler man gerade als Neuling machen kann (und wird).

Das, und noch viel mehr, hat mich ein wenig demütiger gemacht. Ich habe eine hohe Affinität zum geschriebenen Wort, und wohl auch Talent. Aber ich muss und will auch noch viel lernen, mich weiterentwickeln, immer besser werden in einem Handwerk, das eben auch (und gerade) „von der Pike auf“ erlernt werden will.

Und nun? Muss es wirklich das hunderttausendste Buch über Morde, menschliche Abgründe, Intrigen, Blut und Qualen geben? Nein. Muss es nicht. Wird es aber. Weil ich nämlich trotzdem weiter schreiben werde. Weil ich es kann. Und weil ich es will. Egal, was die Zukunft bringt. Nein. Natürlich nicht egal.

Ich werde 2015 das erste, von mir geschriebene Buch in Händen halten. Und natürlich werde ich auf mein „Baby“ dann stolz sein.

Und ich freue mich umso mehr, wenn Sie, liebe Leserinnen und Leser, sich dann mit mir freuen! 😉

Abgemacht? 🙂

Es grüßt Sie herzlich,

Ihre

textinette

P.S. Eine kleine Leseprobe (noch in der Rohfassung, und unlektoriert), finden Sie u.a. hier.