Heute einmal mehr festgestellt: Ich bin verschwenderisch…
- KOMMATA: Ich setze sie gerne, in hoher Zahl und oft da, wo sie überhaupt nichts (mehr) zu suchen haben.
- KLOPAPIER: Augenmaß war noch nie meine Stärke…
- INTERPUNKTION: Besonders verschwenderisch gehe ich mit dem “Punkt” um. Deshalb enden bei mir nicht selten die Sätze mit … – damit man ggf. noch etwas “nachlegen” kann. Diese Verschwendung hat sich im Laufe meines Lebens zu einer regelrechten Verschwendungssucht gemausert, wie man unschwer erkennen kann. Habe ich mich in der Überschrift noch zurücknehmen können und sogar einen Punkt einsparen können, überkommt es mich gerade wieder heftig…
- LIEBE: Ich halte es da wohl schon mein ganzes Leben ehr mit den weisen Persern: “Liebe ist das einzige Gut, das mehr wird, wenn man es verschwendet.”
- KAUGUMMIS: Ich kaue zwar fast nie Kaugummi, aber wenn, dann erwischt man mich nicht selten mit 2-3 Streifen auf einmal (die im 5-Minuten-Rhythmus ausgewechselt werden) im Mund. Orale Ersatzbefriedigung? Oder schlicht Nachholbedürfnis?
- DRUCKERPAPIER: Bis ich mit einem evtl. Endprodukt vollauf zufrieden bin, kann schon mal ein halber Pack Papier draufgehen. Je nachdem, wie wichtig das Gedruckte ist. Stereoskopisches Sehen? Fehlanzeige.
- BROTAUFSTRICH: Hauchdünn geht gar nicht. Was ich dann auch immer wieder auf der Waage beobachten kann.
- NUDELSALAT: Beim Zubereiten desselben habe ich es in meinem Leben noch niemals hinbekommen, weniger als eine “Kompanie” damit satt bekommen zu wollen.
- SOCKENWOLLE: Einmal im Jahr (meistens Herbst und/oder Winter) wird es richtig spießig: Ich stricke und/oder häkle, was das Zeug hält. Im Winter sind es meistens gestrickte Socken, die angefertigt werden wollen. Und weil die Auswahl an Garnen so schwer fällt, wird erst mal eine ganze Armada von Knäueln gekauft. Was im Frühjahr noch übrig ist, wurde entweder nicht verstrickt, oder nicht von Balou zerfleddert…
- WANDFARBE: Ich heimwerke im Prinzip sehr gerne. Das Ergebnis ist auch oft vorzeigbar und tageslichttauglich. Meine Klamotten danach allerdings nicht mehr. Gleiches gilt für Gesicht, Hände, Füße und Haare.
- HAARSHAMPOO: Auch hier versagt offenbar mein Augenmaß. Denn eine Portion bleibt eine Portion. Und keine ganze Hand voll…
- GELD: Leider findet sich immer noch eine Kleinigkeit, die von mir noch nicht gekauft, ein Buch, das von mir noch nicht gelesen, oder eine CD, die von mir noch nicht gehört wurde. Mein Geldbeutel reagiert regelmäßig mit Entzugserscheinungen…
FORTSETZUNG FOLGT! Bestimmt…irgendwann…